Das Wasser ist das schönste Ding des Lebens, sagte einst Thales von Miley (um 625 - 545 v. Chr.)
… und deshalb haben wir verschiedene Orte am Wasser auf unserer Reise besucht.
Bereits auf dem ersten Campingplatz in Neckarzimmern sind wir auf der Wiese oberhalb vom Fluß gestanden und hatten den direkten Blick auf den Neckar. Paddeln vom Campingplatz bis Neckarelz und wieder zurück war angesagt. Das war anstrengend, aber auch ein sehr schönes Erlebnis mit unserem Boot.
An unserem nächsten Ziel, dem Hohenwarte Stausee im Thüringer Schiefergebirge, wollten wir ebenfalls paddeln. Allerdings ging das aufgrund des niederen Wasserpegels nicht und deshalb wanderten wir um den See bis zur Teufelskanzel und haben dort die prächtige Aussicht auf die Saale-Schleife genossen.
Nach weiteren 250 Kilometer Fahrt ist das „Blumencamping Riegelspitze“ in Brandenburg für die kommenden Tage unser Quartier. Ein perfekter Ausgangspunkt um mit dem Fahrrad nach Werder an der Havel, Potsdam, den Glindowsee und den Schwielowsee zu fahren. Eine Fahrrad-Stadtführung von Werder bis nach Potsdam führte uns zum Templiner See, durch den Schlosspark von Sanssouci, an das Brandenburger Tor und noch viele schöne Orte. Es gab soviel Eindrücke und interessante Geschichten an diesen Orten.
Trotzdem zog es uns nach ein paar Tagen weiter nach Himmelpfort bei Fürstenberg an der Havel. Der Campingplatz liegt am Stolpsee und wir standen dort in der ersten Reihe. Somit konnten wir das Boot direkt am See einlassen und über den Stolpsee zur Schleuse Himmelpflort und weiter zum Haussee paddeln. Danach entlang der Woblitz zum großen Lychensee und wieder zurück. Nach 15 KM paddeln und zwei Schleusungen werden wir am Abend mit einem phantastischen Sonnenuntergang belohnt. Eine Radtour am nächsten Tag nach Fürstenberg mit einem Stopp an der Gedenkstätte Ravensbrück bildet den Abschluss hier.
Jetzt geht es weiter nach Waren an der Müritz. Wir können uns an dem Bilderbuchstädtchen mit seiner charmanten Altstadt und dem riesigen Stadthafen kaum sattsehen. Die Schifffahrt mit der MS Havel in der Binnenmütz, durch den Reeckkanal zum Kölpinsee und zur Außenmüritz bis Klink war kurzweilig, allerdings auch sehr kühl und windig.
Leider ist das auch schon wieder der nördlichste Punkt unserer Reise und nach zwei Tagen geht es wieder in Richtung Heimat. In Brandenburg an der Havel zählen wir noch die Waldmöpse, die zu Ehren von Loriot ausgewildert wurden. Danach ist der nächste Zwischenstopp im imposanten Freilichtmuseum Ferropolis der „Stadt aus Eisen“ in Gräfenhainichen.
Von dort fahren wir zur Endstation, der Talsperre in Hohenfelden, südlich von Erfurt. Danach geht es am nächsten Tag direkt nach Hause. Jetzt folgt wieder „nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“, ausräumen, reinigen und vorbereiten für das nächste Erlebnis.
Übernachtungen:
Neckarzimmern = Stellplatz (am Camping Cimbria)
Paska/Hohenwarte Stausee = Campingplatz (Camping Linkenmühle)
Werder/Havel = Campingplatz (Camping Blütencamping Riegelspitze)
Waren = Campingplatz (Camping Ecktannen)
Brandenburg/Havel = Stellplatz (Stadtmarina Brandenburg)
Hohenfelden/Bad Berka = Campingplatz (Camping am Stausee Hohenfelden)
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